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Wolfgang Schrom wurde 1968 in Wien, Österreich geboren. Seit frühester Jugend fertigt der Künstler Zeichnungen an, die seinen Sinn für die gegenständliche Malerei schärfen. Bereits im Alter von 15 Jahren studiert er an der Kunstschule in Wien Malerei und Grafik. Während der Studienzeit spezialisiert er sich auf die Techniken der alten Meister. Die sogenannte Tempera - Ölfarben Mischtechnik hat einen prägenden Einfluss auf sein gesamtes künstlerisches Werk.
1987 beginnt der Künstler erstmals seine Werke in Gruppen- und Einzelausstellungen der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Es folgen Studienreisen nach Italien und Belgien. Anfang 1991 verlegt er den Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeiten auf Auftragsmalerei und Grafik. Der Kontakt mit den neuen Medien beeindruckten ihn nachhaltig und erweiterten seinen Horizont für das Außergewöhnliche und Neuartige.
Das Jahr 1997 steht für den Beginn seiner experimentellen Phase, die fünf Jahre andauern sollte. Während dieser Zeit arbeitet der Künstler mit Ernst Fuchs (Wiener Schule des phantastischen Realismus) zusammen und entwirft eine neue Formensprache für seine Bilder die er vorerst nicht veröffentlichen möchte. Im Jahre 2001 hält er eine Vortragsreihe in der Meisterklasse Muntean & Rosenblum an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ein weiteres wichtiges Projekt steht in Verbindung mit dem berühmten Bergsteiger Reinhold Messner. Schrom malt großformatige Bergbilder der Dolomiten die im höchsten Museum Europas ausgestellt werden, dem Museum Dolomites in Cibiana di Cadore, Italien. Patagonien inspiriert den Künstler zu neuen Bergbildern. 2006 werden seine Werke Cerro Torre I und Cerro Torre II, sowie seine Installation "Die Gebetsfahnen des Cerro Torre" im MMM Firmian (Messner Mountain Museum) auf Sigmundskron, Bozen dauerhaft ausgestellt.
Wolfgang Schrom führt einen offenen Dialog mit allen Kunstformen. Verwurzelt in der Tradition der abendländischen Malerei ist er doch radikal offen für neue Wege in der Kunst. Seine Experimente von Licht und Objekt haben ihm neue Wege in der Kunst offenbart. Der Künstler greift in seine Arbeiten auf das "kollektive Unbewusste" zurück, der Sitz jener instinktiven Denk- und Verhaltensmuster, die im Laufe von Jahrtausenden von menschlichen Erfahrung zu dem wurden was wir Emotionen und Werte nennen. Diese Urbilder können nicht ins Bewusstsein gerufen, sondern nur in symbolischer Form, als Bilder in die Außenwelt projiziert werden. C.G. Jung nannte diese Symbole "Archetypen". Schrom nützt die Kraft der Symbole um positive Zeichen zu setzen und um als Künstler eine Sprache zu sprechen die in der ganzen Welt verstanden wird.
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Über Wolfgang Schrom
Haben wir den TOWER OF BABEL schon gesehen? Nein, weil die Interpretation des Künstler Wolfgang Schrom erstmals öffentlich gezeigt wird. Der Künstler: "Ich schöpfe aus dem Unbewussten, visualisiere und versuche in meiner Kunst eine Form von Schönheit zu realisieren." Idee, technisches Experimentieren, Digitalentwurf und die Umsetzung von Hand zeichnen Schroms neueste Bilder aus. Der Turmbau zu Babel ist das Emblem für den Augenblick, in dem die Sprachverwirrung auf Erden entsteht.
Schroms Zyklus TOWER OF BABEL verbildlicht eine mögliche Zukunft in Harmonie, die sich in der Vielfalt von Farben und Formen findet. Die stilistische Wertigkeit berührt die Inspiration und bezeichnet die Begegnung des Kubismus, definiert als Gleichzeitigkeit im Raum mit der polychromen Dimension der Farbe, als Lichtfrequenzen verstanden.
Der Mut nach dem 11. September 2001 ein Kunstwerk TOWER OF BABEL zu betiteln, kann nur die Botschaft und Hoffnung enthalten, eine Sprache des Verständnisses innerhalb der Globalisierung zu finden.
Margit Strobl ( Kunsthistoriker, Katalog Vineart )
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Der Berg ruht in sich, bewegt sich nicht, ist immer gleich und doch auch wieder rasend wechselhaft für den Menschen, der den Berg niemals im selben Licht sieht. Die Berge zeigen sich in ihren unterschiedlichsten Farben. Farben die ständig wechseln. Von Morgenrot in das weiße Licht zur Mittagszeit dem dämmernden Abendlicht bis hin zum Rot der untergehenden Sonne.
Farben, die der Wiener Maler Wolfgang Schrom in seinem Bild „Die 7 Farben der Cadini" festhält Ein Pigmentdruck, die Pop Art reflektierend, eine Hommage des Künstlers an Reinhold Messner, der im Besitz des Originals ist zu bewundern im Museum Dolomites in Cibiana di Cadore, dem höchsten Museum Europas. Schroms Bergbilder sind von einer Präzision bis ins kleinste Detail gekennzeichnet hyperrealistisch in der Technik mit einer unmittelbaren Lebendigkeit in der Farbgebung.
Alexandra Aschbacher ( ff - Wochenmagazin )
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Ausstellungen - Museum
MMM Firmian (Messner Mountain Museum) auf Sigmundskron Bozen, Italien
Vineart, Bozen, Italien
Salle d'exposition du quai Antoine 1er, Monaco
Centro Culturale Toblach, Italien
Museum Dolomites, Cibiana, Italien
Norbreck Castle, England
Monasterio de Nostra Senora de Loreto, Sevilla, Spanien,
Burg Schlaining, Burgenland, Österreich
Gallerie Laudongasse, Wien, Österreich
Palais Palffy, Wien, Österreich
Dom- and Dioezesanmuseum, Wien, Österreich
Publikationen mit Werken des Künstlers
Margit Strobl, Dolomia - Die Dolomiten in der bildenden Kunst,
Electa, Italien 2006
Messner Reinhold, Der verzauberte Berg
BLV Buchverlag, München 2006
Who's Who in Visual Art
Art Domain Whois Verlag, Leipzig 2008
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